Bild von Schutzmasken

2G-Regel gilt für alle Gottesdienste und Veranstaltungen ab sofort

Die Regeln

Der Kirchenvorstand hat in seiner letzten Sitzung neue Regeln für den Gottesdienstbesuch und Gruppen und Kreise beschlossen, die ab sofort gelten:

Es dürfen nur immunisierte (geimpfte oder genesene) Personen teilnehmen (2G-Regel). Die Nachweise über eine Impfung oder Genesung müssen vor Ort kontrolliert werden. Dazu halten Sie bitte Ihren Impfnachweis und Ihren Personalausweis oder Reisepass bereit.

Während des gesamten Gottesdienstes müssen mind. OP-Masken getragen werden.

Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre gelten als geimpfte oder genese Personen. Auf Aufforderung ist der Schülerausweis vorzulegen.

Wir empfehlen zum Selbstschutz FFP-2-Masken zu verwenden.

Der Hintergrund

Der Kirchenvorstand stellt sich mit dieser Entscheidung in die Verantwortung vor Gott und den Mitmenschen. Die Pandemie ist über uns gekommen, wir haben sie nicht bestellt. Wie immer der Kirchenvorstand entscheidet – er wird es in den Augen von einzelnen Gemeindegliedern falsch machen.
Entscheidet er sich für die Anwendung der 2-G-Regel, so fühlen sich Gläubige ausgeschlossen, die den Nachweis nicht erbringen können oder wollen.
Entscheidet sich der Kirchenvorstand für die 3-G-Regel, so fühlen sich Gläubige gefährdet, die selbst alles dafür getan haben, nicht schwer zu erkranken, und bleiben fern.
Der Kirchenvorstand hat es sich bei seiner Entscheidung nicht leicht gemacht. Niemand soll von Gottes Wort und Gottes Segen ausgeschlossen werden. Aber dieses Ziel ist nicht zu erreichen. Ohnehin nötigt die Pandemie, staatliche Auflagen und Weisungen der Landeskirche dazu, die Anzahl der Menschen in der Kirche zu reduzieren. Nichts zu entscheiden und zu feiern wie vor der Pandemie ist auch keine Lösung.
Daher hat der Kirchenvorstand so entschieden, wie oben zu lesen, wohl wissend, dass nicht alle damit einverstanden sein werden. Das war nicht der bequemste Weg, sondern der schwerste.

Und wenn wir die Entwicklungen der letzten Tage ansehen und die Befürchtungen der Mediziner, werden wir noch weitere schwere Entscheidungen treffen müssen.