ST. MICHAEL
IM KAMPE
Lutherisch in Hiddesen

ST. MICHAEL
IM KAMPE

Lutherisch in Hiddesen

Benefizkonzert

22. Februar: Benefizkonzert

Nach einem Jahr Pause wird es im nächsten Jahr wieder ein Benefizkonzert zur Anschaffung eines Flügels für die Kirche St. Michael geben. Michael Schmidt, Klavier, und Gottfried Meyer, Gesang, entführen Sie am Freitag, dem 22. Februar ab 19.30 Uhr in die Welt der Schlager und Operetten des letzten Jahrhunderts. Als in der Region verwurzelte Musiker werden sie an diesem Abend auch einen musikalischen Abstecher in die Welt des lippischen Liedguts vornehmen. In sehr gemütlicher Atmosphäre können Sie den Abend bei Musik, Getränken und kulinarischen Köstlichkeiten genießen.

Kartenvorverkauf im Gemeindebüro.

Junge Chöre und Goko-Band unter neuer Leitung

Als Nachfolge des langjährigen Chorleiters Stefan Ehring und des Bandleiters Dr. Sören Kramer, der die GoKo-Band gründete, hat Maximilian Jenkins im November 2018 die Leitung der Kinder- und Jugendchöre und der Gottesdienst-kompakt-Band übernommen. In einem Auswahlprozess, bei dem sich mehrere Bewerber vorstellten und in dem die jungen Sängerinnen und Sänger und die Mitglieder der Bad ein sehr gewichtiges Wort mitredeten, hat der Kirchenvorstand die vakant gewordenen Aufgaben neu vergeben. Max Jenkins freut sich auf die neuen Möglichkeiten, die sich aus der Leitung der Chöre und der Band ergeben.

Max Jenkins wurde 1998 in London geboren und kam 2000 nach Deutschland. 2015 schloss er am Gymnasium Brede in Brakel das Abitur ab und nahm zum Wintersemester desselben Jahres das Bachelorstudium für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen in den Fächern Musik und Deutsch an der Hochschule für Musik Detmold und der Universität Paderborn auf. Dieses schloss er im Sommersemester 2018 ab. Seitdem studiert er den Master für das Lehramt und den Bachelor evangelische Kirchenmusik. Als Gruppenleiter und Musikpädagoge war Jenkins schon auf den verschiedensten Gebieten, von der Chorleitung über das Anleiten von Bands bis hin zum Arrangieren tätig, 2017 reiste er als musikalische Leitung eines interkulturellen Projektes nach Nairobi, Kenia. Seine Ausbildung an der Orgel erhielt Jenkins bei Matthias Koch, KMD Prof. Dr. Friedhelm Flamme und Prof. Dr. Martin Sander. Hinzu kommen die Ausbildung in Orgelimprovisation bei Prof. Tomasz Adam Nowak und ein Meisterkurs bei Bine Bryndorf. Er konzertierte bereits als Solist an verschiedenen Orgeln der Umgebung und trat auch als Begleiter an Orgel und Klavier auf. Jenkins ist evangelisch-lutherisch und wohnt in Detmold und war vor seiner Bewerbung schon in St. Michael als Musiker zu Gast.

Gottesdienst kompakt

10 Jahre Gottesdient kompakt

Abschied von Sören Kramer als Leiter der Goko-Band

Vor 10 Jahren trafen sich der damalige Pfarrer Claus Wagner und Ingo Gurcke mit dem Ziel, eine neue Art des Gottesdienstes für einen jungen und junggebliebenen Gottesdienstbesucherkreis anzubieten, in dem der Schwerpunkt auf einem übergeordneten Gedanken liegt, der auf vielfältige anschauliche Art durch „neue“ geistliche Musik, Anspiele, persönliche Fürbitten und Kyrierufe der Arbeitskreismitarbeiter sowie ein gemeinsames Abendmahl interpretiert wird.

Vor 10 Jahren begann der Gottesdienst Kompakt zusätzlich zum Hauptgottesdienst um 11.30 Uhr. Damals ahnte noch niemand der Beteiligten, dass er schließlich zum Hauptgottesdienst werden würde. Heute findet er – außer in der Ferienzeit – an jedem zweiten Sonntag im Monat um 11 Uhr statt.

Passend zum Thema „die Zeichen der Zeit erkennen“ griff der GoKo genau das Thema des ersten Gottesdienstes aus dem Jahre 2008 auf. Dr. Sören Kramer möchte nach zehn Jahren Verantwortung für diesen Gottesdient seine Zeit neu einteilen. Mit dem Dank des Kirchenvorstandesdurch Constanze Böhm und Einblicken in die musikalische Arbeit der Band und des Leiters endet eine erfolgreiche Zeit, in der der GoKo seinen festen Platz gefunden hat und behält: Der Nachfolger von Sören Kramer als Bandleiter ist Max Jenkins,

Wer an den Vorbereitungstreffen für den GoKo oder bei der GoKo-Band mitmachen möchte, ist herzlich willkommen und melde sich bitte bei Pfarrer Björn Kruschke.

Sternsinger

Sternsingeraktion 2019

Hoffnung für die Kinder
in Birere in Goma / Kongo

„Segen bringen – Segen sein“ ist wieder Leitsatz des Sternsingens zum Jahresanfang am Sonntag, dem 6. Januar 2019 auch bei uns in Hiddesen. Nach dem gemeinsamen Aussendungsgottesdienst um 9.30 Uhr in St. Stephanus machen sich Kinder und Jugendliche der Hiddeser Kirchengemeinden als Heilige Drei Könige auf den Weg undziehen mit erwachsenen Begleitern bis ca. 13.30 Uhr durch unsere Gemeinden. Sie bringen den Segen Gottes zu den Menschen und sammeln Geld.
Das Sternsingen wird offiziell vom Kindermissionswerk und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend getragen, bei denen alle Spenden zusammenkommen und die damit über 1600 ausgewählte Projekte weltweit für Kinder und Jugendliche in Not unterstützen, sei es, weil sie nicht genug zu essen haben oder nicht zur Schule gehen können, vor Gewalt flüchten mussten oder mit einer schweren Krankheit leben.

In diesem Jahr kommen die Spenden aus Detmold und Augustdorf konkret dem Partnerschaftsprojekt des Institutes „St. Bonifatius“ auf dem Kupferberg zugute. Bei dem Projekt „Hoffnung für Birere“ geht es um das gleichnamige Elendsviertel, das sich in der Stadt Goma in Afrika befindet. Mit dem Geld werden Ernährung und medizinische Versorgung der Kinder, Alphabetisierungskurse und Schulgelder für Grund- und Sekundarschulen finanziert und den Kindern so eine Chance auf eine bessere Zukunft ermöglicht.

Wer besucht werden möchte…

Wer sich über den Besuch der Sternsinger freuen würde und sich von ihnen Gottes Segen für das Neue Jahr bringen lassen möchte, melde sich bitte im Gemeindebüro St. Michael (Tel. 05231-878054), gemeindebuero@stmichael-hiddesen.de oder trage sich in die
Liste ein, die in der Kirche aushängt.

Wer mitmachen möchte…

Wer Lust und Zeit hat als König, Sternträger oder Begleiter sich auf den Weg zu machen, ist herzlich eingeladen, denn

Eure Hilfe zählt!

In der Kirche liegen Listen aus, in denen ihr euch eintragen könnt oder ihr meldet euch per Email an bei baerbel.schnier@web.de.

Termine:

Vorbereitungstreffen: Freitag, 4.1.2018, 16 Uhr im Gemeindehaus St. Stephanus
(Information, Gruppeneinteilung, Einkleiden…)

Aussendungsgottesdienst der Sternsinger: Sonntag, 6.1. 2018, 9.30 Uhr

Sternsinger und Begleiter treffen sich um 8.45 Uhr im Gemeindehaus

Abschluss mit gemeinsamem Mittagessen (bis ca. 14.00 Uhr)

Rückfragen, Ansprechpartner:

Gemeindebüro St. Michael, Tel. 878054
Bärbel Schnier, Tel. 877595
Juliane Arndt, Tel. 98 54 21
Reinhild Meyer-Kern, Tel. 628893

Lesepult

1. Advent: Reform der Auswahl der Texte und Lieder für den Gottesdienst

Am 1. Advent tritt in der Evangelischen Kirche in Deutschland die neue „Ordnung gottesdienstlicher Texte und Lieder“ in Kraft.Auch in St. Michael wird diese Reform den Gottesdienst verändern.

Eine mehrjährige Revision der bisherigen Ordnung ist vorausgegangen. Eine solche Ordnung regelt, welcher biblische Text oder welche biblischen Texte in den Gottesdiensten als Schriftlesungen vorgetragen werden und zu welchem Text gepredigt wird. Außerdem enthält die Ordnung die Gebetspsalmen für die Gemeinde, die Sprüche der Woche bzw. des Tages und die Halleluja-Verse. Und, nicht zu vergessen, Angaben zu den Liedern, die mit bestimmten Sonntagen bzw. Festtagen verbunden sind.
Die bisher geltende Ordnung stammt von 1978, steht aber in einer Tradition, die weit vor die Reformationszeit in das frühe Mittelalter zurückreicht. Nach dieser Tradition ist ein festgelegter Abschnitt aus den Evangelien der wichtigste Text in einem Sonn- und Festtagsgottesdienst. Das Evangelium gibt das Leitmotiv vor, das dem Sonn- oder Festtag sein Gepräge gibt. Danach richtet sich grundsätzlich auch die Epistel, eine Lesung aus den Briefen des Neuen Testaments (einschließlich der Apostelgeschichte und der Offenbarung an Johannes), und die alttestamentliche Schriftlesung. Zu diesen drei Lesungstexten treten jeweils drei weitere Predigttexte. Während die Lesungen an ihrem jeweiligen Sonn- oder Festtag Jahr für Jahr dran sind, verteilen sich die insgesamt sechs Predigttexte auf sechs
Jahrgänge, so dass an einem bestimmten Sonntag erst im siebenten Jahre wieder über denselben Text gepredigt wird.
Dieses etwas kompliziert wirkende System hat sich grundsätzlich sehr bewährt. Die neue Ordnung übernimmt es mit einer spürbaren Änderung: In den Predigtjahrgängen wechseln sich nun von Woche zu Woche Texte aus dem Alten Testament, den Briefen und den Evangelien ab. Diese Erleichterung für Predigende und Hörende wurde möglich durch die Verdoppelung der alttestamentlichen Texte. Evangelien-, Epistel- und AT-Texte machen jetzt jeweils ein Drittel aus. Vor allem der christlich-jüdische Dialog hat zu einer neuen Hochschätzung des Alten Testaments in allen seinen Teilen geführt. Aber natürlich gibt es auch weitere Änderungen: mehr Texte, in denen Frauen vorkommen; mehr Texte mit Bezug zu heutigen Lebensfragen; mehr Texte mit Resonanzen in Kunst und Kultur. Die Gebetspsalmen für die gottesdienstliche Gemeinde sind durchgesehen und z.T. neu bestimmt und zugeschnitten worden. Und jeder Sonn- oder Festtag hat nun zwei Lieder der Woche bzw. des Tages, darunter sehr viel mehr neue Lieder als bisher.
Im Kirchenjahr endet künftig die Weihnachtszeit stabil mit der Woche, in die der 2. Februar („Lichtmess“) fällt. Unter die „Weiteren Feste und Gedenktage“ sind einige Tage neu aufgenommen worden, z.B. der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus (27. Januar) und der Tag des Gedenkens an die Novemberpogrome (9. November), aber auch der Martinstag (11. November) und der Nikolaustag (6. Dezember).
In drei Büchern hält die neue Ordnung gottesdienstlicher Texte und Lieder Einzug in unsere Gemeinden: im Lektionar, aus dem die Schriftlesungen im Gottesdienst vorgelesen werden.
im Perikopenbuch, das der Gottesdienstvorbereitung – auch für Lektorinnen und Lektoren – dient; und in einem Ergänzungsheft zum Evangelischen Gesangbuch (EG), das die 32 neuen Lieder enthält, die nicht im Stammteil des EG stehen, dazu alle benötigten Gebetspsalmen.

Stefan Ehring

Stefan Ehring verabschiedet

Als Stefan Ehring 2009 die Kinder- und Jugendchorarbeit übernahm, ahnte niemand, wie viele Kinder und Jugendliche er in 9 Jahren und 8 Monaten in Stimmbildung und Singen unterrichten würde. Er hat seitdem viele Jugendliche ausgebildet und zur Freude am Singen geführt. Stefan Ehring hat Chorreisen geleitet, Konzerte gründlich vorbereitet und zur sehr erfolgreichen Aufführung gebracht; und er hat beharrlich darauf hingewirkt, dass die Kinder und Jugendlichen ernst nehmen, was sie tun. So wie das Erlernen eines Instruments nur Erfolg hat, wenn regelmäßig geübt wird, so macht Singen im Chor nur Freude, wenn regelmäßig geprobt wird. Mit seiner Klarheit und Freundlichkeit hat er viel mit den Kindern und Jugendlichen erreicht. Schöne Gottesdienste haben die Chöre gestaltet, das Krippenspiel musikalisch getragen und mit Schwung und Wohlklang die Gemeinde mitgerissen.
Dafür danken wir als Gemeinde Stefan Ehring von Herzen. Jetzt strebt er neue Ziele an, und wir haben ihn am 16. September im Gottesdienst verabschiedet. Ein Nachfolger, eine Nachfolgerin wird sich bei den Proben nach dem 16. September vorstellen und die erfolgreiche Arbeit fortführen.

Gottesdienst kompakt

11. November 2018: Jubiläums-Goko

Den Gottesdienst kompakt (Goko) als neues Format hat Sören Kramer zusammen mit Martina und Ingo Gurcke und Claus Wagner aus der Taufe gehoben. Anfangs als zusätzlicher Gottesdienst eingerichtet, hat der Goko am 2. Sonntag des Monats inzwischen einen festen Platz als Hauptgottesdienst und erfreut sich besonders zahlreicher Besucher. Dabei gehörte Sören Kramer immer zum Vorbereitungsteam, das den Gottesdienst inhaltlich plante und gestaltete, und arrangierte die Musik und leitete die Band durch die Proben und Gottesdienste. Im November 2018 hat Sören Kramer diese Doppelaufgabe 10 Jahre lang geleistet und jetzt möchte er sich auf die Gestaltung der Gottesdienste konzentrieren und die Arbeit mit der Band aufgeben. So wollen wir am 11. November den Gottesdienst mit ihm am Piano genießen und ihn in diesem Gottesdienst von seiner Aufgabe als Bandleiter entlasten. Die Gemeinde dankt Sören Kramer für 10 Jahre schwungvolle Musik. Am 11. November ist um 11 Uhr der Jubiläums- Gottesdienst kompakt, und das wollen wir feiern. Ein Nachfolger als Bandleiter wird sich im Oktober der Band vorstellen.

Theater - Vorhang auf

18. November 2018: Vis-à-vis Gottesdienst „Michael Kohlhaas“

Seit 2008 treten Theater und Kirche in Detmold regelmäßig in einen Dialog und laden zu einem sonntäglichen Gedankenaustausch ein. Themen und Fragestellungen aus den aktuellen Stücken des Spielplans des Landestheaters Detmold werden in den Predigten aufgegriffen und aus einer theologischen Perspektive beleuchtet.
In dem Vis-à-vis Gottesdienst am vorletzten Sonntag des Kirchenjahres am 18. November 2018 um 10:00 Uhr in St. Michael geht es um das Schauspiel „Michael Kohlhaas“ von Heinrich von Kleist, das nach dem Verhältnis von Recht und Unrecht, Macht und Ohnmacht in einem Gesellschaftsgefüge, das dem Besitzenden Einfluss in allen Belangen gewährt, fragt.
Das Schauspiel wird ins Gespräch gebracht mit den biblischen Gerechtigkeitsvorstellungen, die am vorletzten Sonntag des Kirchenjahres thematisiert werden.
Die Bibel spricht vom Jüngsten Gericht. Nicht nur wegen der Opfer, denen zu Lebzeiten kein Recht widerfuhr, ist der Gedanke unverzichtbar. Wer gerichtet wird, wird neu ausgerichtet auf den Weg der Barmherzigkeit und der Liebe. Das steht im Widerspruch zur Rache des Michael Kohlhaas.
Im Anschluss an den Gottesdienst besteht die Möglichkeit ins Gespräch zu kommen und den Basar im Gemeindehaus zu besuchen.

Die Premiere findet am Mittwoch 31. Oktober 2018, 19:30 Uhr statt im Detmold, Grabbe-Haus.
Mehr zu “Michael Kohlhaas” im Landestheater erfahren Sie hier.

Basar

18. November 2018: Basar

Seit 1981 findet in unserer/der luth. Kirchengemeinde St. Michael in Hiddesen alle zwei Jahre ein Basar statt.
Am 18. November 2018 ist es wieder soweit.
Der Bastelkreis und der Kamintreff waren wieder aktiv und bieten ihre kunsthandwerklichen Gegenstände und anderes zum Verkauf an, Wie immer geht der Erlös nach Sucre/Bolivien an die dortige Kinder- und Jugendhilfe und an das evangelische Internat in Anjar/Libanon. Da keine weiteren Kosten entstehen, geht der Erlös in voller Höhe an die Empfänger. Von beiden erhält die Gemeinde regelmäßig Rückmeldungen über die Verwendung der Gelder, sodass gewährleistet ist, dass das Geld im Sinne der Spender verwendet wird.
Der Basar öffnet nach dem Gottesdienst gegen 11.00 Uhr und endet gegen 16,00 Uhr. Die Männer- kochkreise bieten zu Mittag (12,00 Uhr) eine schmackhafte Gemüsesuppe, auf Wunsch mit Würstchen, oder auch Bratwurst an.
Wer später kommt oder noch bleibt, kann sich (gegen 14.00 Uhr) bei Kaffee oder Tee am Kuchenbüfett verwöhnen lassen.