St. Michel kämpft mit dem Drachen

Bis 19. April keine Präsenzgottesdiensten in St. Michael. Ostertüten und Gottesdienste zum Selbermachen treten an ihre Stelle.

Die Lippische Landeskirche empfiehlt ihren Kirchengemeinden, nicht mehr zu Gottesdiensten in die Kirchenräume einzuladen und auch Karfreitag und Ostern mit Online-Gottesdiensten, Videoandachten, Gottesdiensten to go und weiteren alternativen Angeboten zu feiern. Sie orientiert sich dabei an der Allgemeinverfügung, die der Kreis Lippe aufgrund der erneut sehr hohen Inzidenzwerte erlassen hat. Diese enthält folgende Empfehlung bei einer kreisweiten Überschreitung des Inzidenzwertes von 100 Coronafälle pro 100000 Einwohnern: „Den Kirchen und Religionsgemeinschaften wird im Rahmen ihrer eigenen Verantwortung und unter Berücksichtigung des lokalen Infektionsgeschehens empfohlen, auf Präsenzveranstaltungen zu verzichten.“

Der Kirchenvorstand unserer Gemeinde hat sich diese Empfehlung zu eigen gemacht.
St. Michael ist sonntags und von Gründonnerstag bis Ostermontag jeweils von 10 bis 15 Uhr zum Gebet und zur Meditation geöffnet.

Landessuperintendent Dietmar Arends schreibt an die Kirchengemeinden: „Angesichts dieser Entwicklung sehen wir keine andere Möglichkeit, als uns dieser Empfehlung anzuschließen. Wir raten Ihnen also, ab sofort erneut auf Präsenzgottesdienste zu verzichten.“ Die Kirchengemeinden seien allerdings frei, dies für sich auch anders zu entscheiden. Deshalb erlasse der Kreis in der Allgemeinverfügung weitere Maßnahmen, die zu beachten sind, wenn Präsenzgottesdienste angeboten werden.

Dietmar Arends: „Gerade in der gegenwärtigen Situation der Pandemie ist es von so großer Bedeutung, diese Zeit als eine Zeit des Trostes und der Hoffnung zu gestalten. Wir werden des Leidens und Sterbens Jesu Christi gedenken! Wir werden seine Auferstehung, das Fest des Lebens, feiern! – Auch dort, wo es nicht in präsentischen Gottesdiensten in unseren Kirchen sein kann.“