
ist das Motto des diesjährigen Weltgebetstages am 7. März 2025, den Christinnen der Cookinseln vorbereitet haben. Sie laden uns ein, ihre durchweg positive Sichtweise zu teilen.
Die Cookinseln sind eine Inselgruppe im Südpazifik, von uns aus gesehen nur kleine Punkte auf der großen Weltkarte, eine wunderbare tropische Inselwelt.
Der Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftszweig der etwa 15.000 Menschen, die auf den Inseln leben.
Auf den ersten Blick sieht es so aus, als könnte es den Menschen auf den Cookinseln nur gut gehen. Blauer Himmel, blaues Meer, die Natur reich an exotischen Blumen und Früchten.
Doch dieses Paradies hat auch Schattenseiten. Angefangen bei einer bis heute nachwirkenden Missions- und Kolonialgeschichte bis hin zur aktuellen Bedrohung durch den Klimawandel mit Zyklonen und Überflutungen. Hinzu kommt das Drängen der Industrienationen, die reichen Bodenschätze auf dem Meeresgrund zum Abbau freizugeben.
Viele Bewohner sehen den Tiefseebergbau positiv, er verspricht hohe Einkommen und bessere Lebensqualität. Andere dagegen sind besorgt oder ablehnend, weil die Schäden für das Ökosystem unabsehbar sind. Hinzu kommen zumeist tabuisierte gesellschaftliche Probleme, wie die weit verbreitete häusliche und sexualisierte Gewalt, sowie der weltweit höchste Body-Mass-Index, der schwere gesundheitliche Folgen hat.
„wunderbar geschaffen“, die Schreiberinnen des Weltgebetstags-Gottesdienstes haben uns viel zu sagen. Sie zeigen uns eine wunderbare tropische Inselwelt, für die sie dankbar sind. Und sie laden uns ein, wie sie die Wunder der Schöpfung zu sehen, nicht nur Palmen, Strand und Meer, sondern auch uns selbst und unsere Mitmenschen.
Der Weltgebetstags-Gottesdienst findet statt am 7. März 2025 um 19 Uhr in der luth. Kirche St. Michael im Kampe.
Zur Einstimmung auf den Gottesdienst laden Frauen der luth. Gemeinde zu einem Frühstück am 22. Februar 2025 um 9.30 Uhr ins Gemeindehaus der luth. Kirchengemeinde Im Kampe ein.
Brigitte Köhler